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Sieben Wochen für das Klima
Fastenaktion 2017
klimaschutz
Bild: O. Dellit/medio.tv

Klimaschutz und Fasten – was hat das miteinander zu tun? Eine ganze Menge, findet Pfarrer Stefan Weiß, Klimaschutzmanager der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. Diese beteiligt sich 2017 erstmals am Klimafasten, ebenso wie sechs weitere Landeskirchen. Entstanden ist die Idee vor zwei Jahren in der Westfälischen Kirche.

Aber wie geht das nun? Auf der Internetseite der Aktion gibt es eine Reihe von Vorschlägen, wie man für den Klimaschutz fasten kann. Empfohlen wird dort, wochenweise vorzugehen. So kann man in einer Woche »anders kochen« und sich Gedanken über die Herkunft der Lebensmittel und den Folgen für die Umwelt zu machen. Mit Resten kochen statt wegzuwerfen, auch das ist eine Anregung.

Eine Woche »anders unterwegs sein« ist ein weiteres Projekt. Dabei geht es um das Auto. Strecken zu Fuß oder mit dem Rad fahren, Fahrgemeinschaften bilden, ein Elektrofahrrad ausprobieren oder sogar anschaffen. Möglichkeiten gibt es viele, auch hier für das Klima etwas zu tun.

Weniger kaufen, weniger Energie verwenden, aber sich auch selbst Momente der Entschleunigung schenken und schließlich gemeinsam über Veränderungen nachdenken – so könnte die Klima-Fastenzeit aussehen. Auf der Internetseite gibt es auch Anregungen und Material für Fastengruppen, wie Filmtipps, Rezepte und anderes.

Die Aktion »Fasten für den Klimaschutz und Klimagerechtigkeit« sei als Ergänzung zu anderen Fastenaktion wie »Sieben Wochen ohne« gedacht, betonen die Initiatoren.    

Olaf Dellit

www.klimafasten.de
Informationen
Pfarrer Stefan Weiß
Tel. (0561) 9378-337
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

»So viel du brauchst ...« Gottesdienst in der Fastenzeit zum Klimaschutz
Sonntag, 26. März 2017, 10.30 Uhr
Johanneskirche, Frankfurter Landstraße

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