Nov 2018
Mo Di Mi Do Fr Sa So
29 30 31 1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 1 2
Ellis im Wunderland der Kirche
Die Betreiber des Bistros stellen sich vor
ellis-bistro
Bild: ellis - Café & Bistro

Ende Juni startete ein in der Landeskirche wohl einmaliges Projekt: In der frisch renovierten Alten Johanneskirche eröffnete das »Ellis« ein kommerziell betriebenes Bistro. Pfarrer Stefan Axmann sprach mit den beiden Betreibern Elias M. Kolbe und Joachim W.  Seifert über das außergewöhnliche Projekt und ihre ersten Eindrücke:

• Wie kommt man auf die Idee, in einem kirchlichen Gebäude ein Bistro zu eröffnen?

Das war ja zunächst mal die Idee der Kirche selbst. Die Location bietet sich perfekt für einen gastronomischen Betrieb an, vor allem durch die Kombination mit dem Veranstaltungssaal und der großen Terrasse. Das Gebäude selbst ist ein Alleinstellungsmerkmal, und so wird der Raum zum Kennenlernen von Jung und Alt genutzt.

• Was finden Sie an diesem Projekt besonders reizvoll?

Das riesige Potenzial – wir sehen hier viele Möglichkeiten, Kleinkunst, Bildung und Begegnung zu fördern und auch soziale Projekte zu unterstützen.

• Was haben sie inzwischen über Strukturen und Abläufe von Kirche schon gelernt? Wie ist der erste Eindruck, hat Sie etwas positiv überrascht?

Über die Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Ideen und Innovationen sind wir positiv überrascht, ebenfalls über das soziale Engagement, welches wir gerne unterstützen werden.

• Was dürfen wir an Essen und Getränken bzw. an besonderen Konzepten erwarten?

Ganztägiges Frühstücksangebot, Kaffee und Kuchen, Brasserie-Karte mit saisonalen Gerichten. Im Fokus stehen gesunde und frische Angebote, aber auch vegetarisch und vegan. Nahrungsergänzende und revitalisierende, fruchtige Getränke stehen auf der Tagesordnung, sowie Smoothies und einige wenige Cocktails.

• Gibt es einen Zielgruppenschwerpunkt für das Bistro und wie sind Öffnungszeiten? 

Jeder. Das Ziel ist, Jung und Alt von diesem Ort zu begeistern, unabhängig der Herkunft, Kultur und Glaubensrichtung. Da wir zwei Schulen unmittelbar als Nachbarn haben, wollen wir aber auch diese als Schwerpunkt miteinbeziehen. Die Öffnungszeiten sind vorerst täglich von 9.30-20.00 Uhr, Fr. und Sa. bis 22.00 Uhr.


 
Elias M. Kolbe (li.), 24 Jahre, 2013 Abitur an der Karl-Rehbein-Schule in Hanau, studierte Hotelmanagement in Freiburg. Danach folgte ein Auslandsaufenthalt in Kanada.

Joachim W. Seifert (re.), 26 Jahre, 2011 Abitur an der Otto Hahn Schule in Hanau, Auslandsaufenthalte in Rumänien, Schottland und Norwegen. Aktuell im vierten Jahr der Selbständigkeit im Bereich Großveranstaltungen mit Foodtrucks und Catering.

Unterstützt werden beide von

Léon J. Scondo, 25 Jahre, gelernter Hotelfachmann, der seit etwa acht Jahren in gastronomischen Betrieben von Sternegastro bis Café tätig ist. Parallel ist er selbstständig im Eventmanagement-
Bereich und Getränkevertrieb.

5424