Theologisches

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Mit diesem Jubelruf des Volkes beginnt der letzte Akt der Geschichte Jesu. Auf einem Eselfüllen reitet er mit allem Pomp und Gloria nach Jerusalem hinein. Das Volk jubelt ihm zu, schwenkt Palmzweige, bettet mit ihnen seinen Weg und ruft im Chor: »Hosianna!« »Hilf doch!« bedeutet dieses hebräische Wort. Das Volk hofft auf Jesus, den es als den neuen König und Heilsbringer begrüßt. ...

bleibet-hier-und-wachet

»Wachet und betet, wachet und betet«. Ein einfaches Lied aus der Tradition von Taizé, einfach und eingängig. Sofort versetzt es den, der es kennt, in den Garten Gethsemane.

Jesus hat Angst, er braucht seine Freunde; er möchte, dass sie mit ihm sind auf dem Weg, der ihm bevorsteht: der Weg ans Kreuz. ...

karfreitag-02

Letzte Worte eines Menschen sind wertvoll. Sie bleiben in Erinnerung, sie graben sich ein in das Gedächtnis, sie sitzen im Herzen und tief in der Seele derer, die Abschied nehmen mussten.

Am Karfreitag gedenken wir Christen dem Sterben Jesu. An diesem Tag verdichten sich unsere bohrenden Fragen, ...

leeres-grab

Es sind besondere Tage, in denen wir stehen: Wir leben in einem Ausnahmezustand und mitten in diese Lebenssituation erklingt der Osterruf: »Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden.«

Aufstehen, gehen bedeutet, dass das Leben weiter geht. Viele fragen sich: Wie kann es überhaupt weitergehen nach der Krise? ...

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Da sind zwei unterwegs, raus aus der Stadt, von Jerusalem nach Emmaus. Aber das ist kein fröhlicher Osterspaziergang bei Sonnenschein, den die beiden da vor sich haben. Ihr Weg ist eher wie eine Flucht. Sie wollen einfach nur weg.

Manchmal möchten wir das auch. Einfach nur weg. Uns ablenken, wenn die Gedanken um schwere Fragen kreisen. ...

toilettenpapier

Liebe Leserinnen und Leser,

nun leben wir in einer Situation, mit der niemand gerechnet hatte. Die ersten Meldungen über ein neues Virus in der chinesischen Millionenstadt Wuhan – von deren Existenz auch ich erst dadurch erfahren habe – hatte doch kaum jemand ernst genommen. Und dass das Ganze nun so endet ...

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Wir erleben Lebensverhältnisse, die sich noch vor kurzer Zeit keiner hätte vorstellen können. Alles ist anders, alles steht auf dem Kopf, der eigene Boden wankt bedrohlich, was uns vertraut und lieb ist, fällt weg, bricht gerade auseinander, auch die Gottesdienste in der Passions- und Osterzeit, auch sie sind gestrichen. Aus Schutz, aus Liebe für die Mitmenschen, aus dem unbedingten Willen, das Virus zu bekämpfen und Leben zu retten. ...

karfreitag

»Frau Pfarrerin, ist das jetzt das Ende der Welt?« – Diese Frage wurde mir vor einigen Tagen gestellt, als ich anrief, um jemandem zum Geburtstag zu gratulieren. Es ist eine Frage, in der Angst, Traurigkeit und Unsicherheit mitschwingen.

Ich denke, es geht vielen von uns so in diesen Tagen des Ausnahmezustands, dass uns die Nachrichten und Bilder, die um die Welt gehen, verunsichern oder sogar Angst machen. ...

leeres-grab

»Da nahmen sie den Leichnam Jesu und banden ihn in Leinentücher mit wohlriechenden Ölen, wie die Juden zu begraben pflegen. Es war aber an der Stätte, wo er gekreuzigt wurde, ein Garten und im Garten ein neues Grab, in das noch niemand gelegt worden war. Dahin legten sie Jesus wegen des Rüsttages der Juden, weil das Grab nahe war.« (Joh 19,40-42) ...

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Auch wenn keine Andachten und Gottesdienste stattfinden, die Glocken in unserer Stadtkirchengemeinde läuten. Sie fordern auf, sie gedenken und halten wach. »Wachet auf, ruft uns die Stimme« so lautet ein altes Kirchenlied von Philipp Nicolai (EG 147). ...

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Friedrich, der Große, der Preußenkönig – wir erinnern uns: »Jeder soll nach seiner Façon selig werden ...« – bekommt eine Akte vorgelegt. In ihr geht es um die Amtsenthebung eines Pfarrers, der er zustimmen soll. Er habe in seiner Osterpredigt öffentlich geäußert, dass er aus Vernunftgründen nicht an die Auferstehung der Toten am Jüngsten Tag glauben könne. ...

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Eine Standardfrage von Menschen, die mit einem  Terminkalender leben. Bei Weihnachten ist das ja alles ganz schön klar. 24. Dezember, jedes Jahr, ohne Ausnahme, schön einfach zu merken. Aber das mit Ostern ist irgendwie ärgerlich. Für den Ottonormalglaubenden völlig willkürlich springt Ostern, wie der berühmte Osterhase, nach dem Mondkalender im Jahresplaner hin und her: ...

salbung-in-bethanien

Für den Palmsonntag, dem Sonntag vor Ostern ist als Grundlage der Predigt eine Geschichte vorgeschlagen, die kurz vor Ostern spielt. Es ist die Erzählung von der Salbung in Bethanien, die der Evangelist Markus uns überliefert. Jesus ist bei einem Bekannten zu Hause, ruht aus, isst und trinkt. So, als ob er Feierabend hätte. ...

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Liebe Leserinnen, liebe Leser!

von den 450 Häusern in der Altstadt blieben lediglich sieben erhalten. 1200 Tonnen Bomben wurden über Hanau abgeworfen.

Das Goldschmiedehaus war in kurzer Zeit nur noch ein Trümmerhaufen, aus dem nur die beiden Giebel, die steinere Rückseite bis zum zweiten Obergeschoss mit Teilen des Treppenhauses und die steinerne Vorderseite mit der Treppe herausragten. ...

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Das jährliche Osterfest ist ein Fest des Lebens. Nicht nur wegen der Eier, die als Nahrungsspeicher für die werdenden Vogelkinder am Beginn des Lebens stehen. Das Osterfest ist vor allem deshalb ein Fest des Lebens, ...

jahreslosung-2020

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

angespannt sitze ich im Mai dieses Jahres im Wartezimmer eines Arztes und hoffe auf ein gutes Ergebnis der anstehenden Untersuchung. Ich habe Angst, fühle mich hilflos. ...

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

mit diesem Motto lädt unsere Kirche am 22. September alle Kirchenmitglieder zur Wahl eines neuen Kirchenvorstands ein. Sie haben die Wahl! Gerade jetzt: In einer Zeit, in der viel über Kirchenaustritte und den Rückgang von Kirchensteuern geschrieben wird. In einer Zeit, in der die Kirche sich verändern wird und verändern muss, weil die Gesellschaft sich verändert. ...

friends

Diese Frage spielt in Zeiten von zunehmendem Populismus und Fremdenfeindlichkeit eine immer größere Rolle. Viele möchten sich auf die eigene Gemeinschaft begrenzen und andere, Fremde, außen vor lassen. Leider. ...

singpaten

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

jeden Mittwoch kommen die Singpaten zusammen in die Tageseinrichtung für Kinder aus dem Bezirk der Johanneskirche, um mit den Kindern zu singen. Es ist ein schönes Ritual, mit dem Lied »Vom Aufgang der Sonne«, das Paul Ernst Ruppel aus den Worten des Psalms 113 im Jahre 1938 vertonte, jede Woche zu beginnen. ...

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Geht es Ihnen auch so? Für den Urlaub wird noch eine gute Lektüre gesucht. Nicht so ein seitenstarkes Werk und handlich soll es sein, zum »Überallmithinnehmen«. Am besten abgeschlossene Geschichten. So etwas zum Naschen, mit unerwartetem Genuss.

Fabian Vogt hat auf 237 Seiten fantasievolle »Fantastische Geschichten« im Buch »Die erste Ölung« zusammengestellt. ...

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Greta Thunberg hat ihre Goldene Kamera prompt zurückgegeben, die sie vor einer Woche für ihren Einsatz für den Klimaschutz erhalten hatte. Dass die Veranstalter am selben Abend auch einen SUV als Preis verschenkten, war für sie schlicht nicht auszuhalten. Das nenne ich konsequent. Respekt! ...

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Liebe Leserinnen und Leser,

was war nur draus geworden, aus dieser Faszination? Da war ein einfacher Zimmermannssohn aus Nazareth aufgetreten, hatte sich den Armen und Kranken, den Kindern, den Schwachen und den »Sündern«, wie man damals sagte, zugewandt und hatte dem Establishment Kante gegeben. Er hatte mit göttlicher Vollmacht gepredigt, die Menschen in Scharen mitgerissen und ihnen vor Augen geführt, was Gottes Willen ist, ...

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Liebe Leserin, lieber Leser,

jetzt sind hoffentlich alle Skifahrer wohlbehalten aus den Alpen zurück. In diesen Tagen, in denen ich dies schreibe, ist ja noch ständig vom Schneechaos in Bayern und Österreich zu lesen und hören. Massen von weißen Flocken  machen nicht nur den Urlaubern zu schaffen, sondern auch den Gastronomen, Rettungskräften – und den Hausdächern. ...

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

dieser Artikel macht mir Spaß! Er ist etwas Besonderes, er schlägt noch einmal eine Brücke über den Main und das gleich zweimal. Einmal von der Stadtkirchengemeinde nach Steinheim und von Steinheim nach Großauheim zur Kirche am Limes. Wo immer Sie gerade diese Zeilen lesen, es sind dieselben zu Beginn dreier Gemeindebriefe: ...

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am 1. Oktober 1958, also genau vor 60 Jahren kam der vielleicht beliebteste König der Welt nach Deutschland. Beliebt nicht nur bei Musikfans, aber vor allem bei ihnen. Der »King of Rock 'n' Roll«, Elvis Presley.

Der Grund war ein wenig königlicher, die Ableistung des Militärdienstes als Soldat, ...

trinitarische-symbol

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am Sonntag nach Pfingsten geht es los, da beginnt im Kirchenjahr eine ruhige Zeit, eine Zeit kleinerer Feste und Gedenken: Israelsonntag, Erntedank, Reformationsfest, Buss- und Bettag. Praktisch, denn Frühsommer und Sommer sind voller weltlicher Feste. Eigentlich braucht man im Sommer nicht zu kochen, denn an jedem Wochenende gibt es irgendwo ein Fest, auf dem ich lecker essen kann. ...

dessauer-friedensglocke

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

vier Tonnen ist die Dessauer Friedensglocke schwer, die von einem LKW Ende April nach Münster gefahren und dort vor dem Museum für Kunst und Kultur aufgestellt wurde. Die symbolträchtige Glocke ist Teil der Ausstellung »Frieden. Von der Antike bis heute« in Münster, die als Kunstinstallation bis zum 2. September nun vor dem Haupteingang des Museums ihren Platz gefunden hat. ...

tafel-der-toleranz-2014

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

viele von Ihnen sehen sie noch vor sich – die Tafel der Toleranz in der Hanauer Altstadt, die teilweise über hundert Meter lang war. Fünf Jahre lang war sie ein Zeichen für Begegnungen von Mensch zu Mensch, für Gespräche und gemeinsames Essen mit Menschen, die sonst nicht zusammen an einem Tisch sitzen. ...

frauenwahlrecht-1912

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

»Haben Sie schon gewählt?«, so fragt uns die junge Frau im Lokal. Was nehmen wir denn? Pizza Margherita oder doch lieber Vier Jahreszeiten? »Wer die Wahl hat, hat die Qual«, heißt es. Tatsächlich finde ich es oft anstrengend, mich zu entscheiden. Das Angebot ist so groß, dass mir die Auswahl schwerfällt. ...

schneider-elisa

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ein Sonntagnachmittag im Herbst. Es klingelt an der Tür. Freunde aus Studienzeiten machen Halt in Hanau und kommen zu Besuch vorbei. Kurz bevor sie reinkommen, entzünde ich eine Kerze, gieße Gewürztee auf und schneide den Kuchen an, der frisch aus dem Ofen kommt. Auf einmal sagt Eine: »Es riecht ja so nach Weihnachten hier!« Diesen Satz mitten im Herbst zu hören, brachte mich zum Nachdenken. ...

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Trübsinnig ging ich durch die Straßen. Mein Schritt war schwer, meine Gedanken auch. Es war schon seit langer Zeit dunkel geworden um mich.

Aus den Fenstern der Häuser flackerten bunte Lichter. Ich sah Schatten, hörte leise Stimmen. Doch hier draußen auf der Straße war es sehr still. Es war Heilig Abend heute. ...

eg-plus

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Danke für diesen guten Morgen, / danke für jeden neuen Tag.
Danke, dass ich all meine Sorgen / auf dich werfen mag.

Viele hatten sie in den Sechzigerjahren auf dem Schreibtisch oder auf der Kommode stehen: die kleine Klappkarte mit dem Text des »Danke-Liedes«. Ein Motiv steht in dem Mittelpunkt: Dank für das, was du mir, Gott, schenkst. Jeden Tag neu. ...

waldhuette

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

es ist Sommer. Endlich. Ja sicher, manchmal war es gleich wieder zu heiß, besonders das Auf und Ab der Temperaturen machte ihr zu schaffen, aber die Sonne tat ihr gut, die Helligkeit am Morgen, das Licht am Abend. Laue Sommernächte – herrlich! Sie liebte den Sommer. Die Menschen erschienen ihr freundlicher, grüßten, lächelten. Sommer, das verband sie auch mit freier Zeit. Früher in der Schule gab es im Sommer die längsten Ferien des ganzen Jahres, sechs Wochen. Manchmal waren sie ihr echt lang erschienen. ...

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Sommerzeit ist Urlaubszeit. Viele Menschen verlassen ihre gewohnte Umgebung, um einmal etwas anderes zu sehen und zu erleben. Sie suchen Ruhe und Entspannung, manchmal auch Jubel und Trubel an einem fremden Ort – jedenfalls, wenn sie es sich leisten können. Urlaub ist der Ausgleich für den Alltag, der oft als stressig, anstrengend, manchmal auch als langweilig empfunden wird. ...

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

von den 95 Luther-Veranstaltungen, die sich der Kirchenkreis im Reformationsjubiläum ehrgeizig gesetzt hatte, konnten schon viele interessante Angebote, Begegnungen und auch besondere Gottesdienste gefeiert werden: »Luther aus besonderem Holz geschnitzt«, die wunderbare Luther-Marionette, Luther im Dreiviertel-Takt, ...

osterlachen

Liebe Leserin, lieber Leser,

in wenigen Tagen feiern wir das älteste der christlichen Feste – es ist das Osterfest. Traditionell wird es am Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling gefeiert.

Das ist kein Zufall: An Ostern erwacht die Natur nach dem Winter wieder zum Leben. ...

masken

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

in den letzten Wochen sind sie wieder unterwegs – die verkleideten und lachenden Gestalten. Zum Teil versteckt hinter Masken, anonym und unerkannt. Und selbst die, die keine Fastnachter sind, müssen doch zugeben: Dieses Verkleiden hat seinen Reiz! So zu tun, als sei man ein anderer oder eine andere, ist faszinierend. ...

taufe

Die Taufe ist der Beginn einer wunderbaren, lebenslangen Freundschaft: Einer Freundschaft zwischen Gott und uns Menschen. Mit dem Wasser der Taufe beginnt ein neues Leben, ein Leben mit Gottes Segen. Gott begleitet uns wie ein guter Freund und ist immer für uns da. Er bietet seine Nähe und Fürsorge an und tut dies aus Liebe zu uns Menschen. Mit der Taufe machen wir uns auf den gemeinsamen Weg mit Gott, wir werden Gottes Kinder und gehören zu ihm. Neulich sagte ein Junge bei der Taufe: »Bei der Taufe läuft Gottes Liebe über meinen Kopf!«

weihnachten-2016

Liebe Leserin, lieber Leser!

Als sich schon viele Menschen auf Weihnachten freuten, betrat ein junger Mann die Praxis eines Arztes, der wegen seiner Weisheit berühmt war. »Ich bin sehr reich«, sagte der Mann, »aber doch im Herzen unendlich traurig. Viele Ärzte haben mich untersucht: Ich bin kerngesund!«

Der Arzt nahm aus einem Schrank einen Kasten, der voller Spiegel war.  ...

wartburg-lutherstube

Liebe Leserin, lieber Leser!

Die Bibel und das Kreuz, das sind die »Markenzeichen« jeder evangelischen Kirche. An zentralem Ort, auf dem Altar, liegt das »Buch der Bücher« aufgeschlagen. Jede und jeder soll es lesen können, das war das Anliegen Martin Luthers. Darum übersetzte er die Bibel ins Deutsche. Ursprünglich ist das Alte Testament in Hebräisch geschrieben, das Neue Testament in Griechisch. ...

olympiaflagge

Lieber Leserin, lieber Leser!

Höher, schneller, weiter: nach der Fußballeuropameisterschaft und der »Tour de France« nun auch noch die Olympischen Spiele. Einst waren es ja die Spiele der Götter. Alle vier Jahre reisten die Griechen nach Olympia, um sie in sportlichen Wettkämpfen gnädig zu stimmen.

Doch schon in der Antike konnte sich der Amateurstatus nicht halten: ...

apfelbaum

Oh, da fallen mir viele ein. Nur, wie soll ich sie sortieren? Gute Orte, schlechte Orte? Sind Orte immer nur Orte, geografisch gemeint? Oder sind es auch Situationen und Begegnungen, die dadurch zu Orten werden? In meinem Gedächtnis und in meinem Herzen. ...

sommer

Lieber Leserin, lieber Leser,

vor genau einem Jahr habe ich an dieser Stelle auch den Leitartikel für den Gemeindebrief geschrieben. Es ging um das Zusammenwachsen der vier Gemeindebezirke und dass es kein einfacher Weg sein würde. Stimmt, das ist es nicht, aber wir können doch auf ein schönes und gutes, ja auf ein gesegnetes gemeinsames Jahr zurückblicken. In diesem Jahr haben wir zum ersten Mal alle gemeinsam Konfirmation gefeiert. ...

europaflagge

Zwölf goldene Sterne auf blauem Grund – was ist das? Richtig – die Europaflagge! An vielen öffentlichen Gebäuden hängt sie neben der deutschen Flagge. Als in Polen nach den letzten Wahlen nur noch Nationalflaggen zu sehen waren und die Europaflagge verschwand, wurde das in Europa als Affront aufgefasst.

Kennen Sie die Bedeutung der Europaflagge? Sie hat einen biblischen Bezug, ...

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Drei Frauen kommen zum Grab, in dem Jesus nach seiner Kreuzigung bestattet worden war. Sie wollen ihn salben. Doch der Leichnam ist nicht da, stattdessen ein Jüngling in weißem Gewand. Und die Tücher, in die Jesus gewickelt worden war, liegen wie unbenutzt da. Die Frauen »zitterten vor Angst und sagten niemandem etwas, so sehr fürchteten sie sich.« ...

glockenstuhl

»Nachts, am 19. März, dann werde ich jedes Jahr geweckt«, sagt mir mit nachdenklicher Stimme eine Frau. Es ist 4.20 Uhr, wenn die schwergewichtigen Kolosse sich in den Türmen der Hanauer Innenstadt in Bewegung setzen. Im Gedenken an die Schreckensnacht schlagen die Glockenklöppel an die Metallwände und erzeugen eine gedenkvolle Stimmung. Wer in der Frühe des 19. März 1945 die 16 Minuten der Bombenabwürfe von 4.24 Uhr bis 4.40 Uhr auf die Stadt und den daraus entstandenen Feuersturm erlebt hat, wird dieses Geschehen wohl nie vergessen können. ...