Okt 2020
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Ewigkeitssonntag
Totensonntag, letzter Sonntag des Kirchenjahres

Liturgische Farbe: Weiß (oder Grün)

Wachsam sein
Die Hoffnung, die kein Ende hat

Wochenspruch: Lasst eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennen. (Lukas 12,35)

Das ist ein Signal zum Aufbruch: Seid marschfertig! Ruht nicht und rastet nicht! Aber dieses Signal kommt nicht vom Zeitgeist. Es geht nicht um Aufbruch nur um der Bewegung willen; mit fit und dynamisch hat das nichts zu tun. Auch nicht damit, seine Freizeit prallvoll mit Aktivitäten zu stopfen. Das Signal heißt: Seid bereit, stellt euch darauf ein. Auf Jesus. Von ihm geht es aus. Er kommt auf uns zu. Mitten in diesen dunklen, traurigen Tagen kommen Trost und Licht.

siehe auch Kirchenjahr evangelisch


Reihe I: Matthäus 25,1-13 Von den klugen und törichten Jungfrauen (Evangelium)  

Jesus Christus spricht:
(1) »Dann wird das Himmelreich gleichen zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und gingen hinaus, dem Bräutigam entgegen. (2) Aber fünf von ihnen waren töricht und fünf waren klug. (3) Die törichten nahmen ihre Lampen, aber sie nahmen kein Öl mit. (4) Die klugen aber nahmen Öl mit in ihren Gefäßen, samt ihren Lampen.
(5) Als nun der Bräutigam lange ausblieb, wurden sie alle schläfrig und schliefen ein. (6) Um Mitternacht aber erhob sich lautes Rufen: ›Siehe, der Bräutigam kommt! Geht hinaus, ihm entgegen!‹ (7) Da standen diese Jungfrauen alle auf und machten ihre Lampen fertig.
(8) Die törichten aber sprachen zu den klugen: ›Gebt uns von eurem Öl, denn unsre Lampen verlöschen.‹ (9) Da antworteten die klugen und sprachen: ›Nein, sonst würde es für uns und euch nicht genug sein; geht aber zu den Händlern und kauft für euch selbst.‹
(10) Und als sie hingingen zu kaufen, kam der Bräutigam; und die bereit waren, gingen mit ihm hinein zur Hochzeit, und die Tür wurde verschlossen. (11) Später kamen auch die andern Jungfrauen und sprachen: ›Herr, Herr, tu uns auf!‹ (12) Er antwortete aber und sprach: ›Wahrlich, ich sage euch: Ich kenne euch nicht.‹
(13) Darum wachet! Denn ihr wisst weder Tag noch Stunde.«

Reihe II: Offenbarung 21,1-7 Gott wird bei den Menschen wohnen (Epistel)  

(1) Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr. (2) Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann.
(3) Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; (4) und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. (5) Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er spricht: Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss! (6) Und er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. (7) Wer überwindet, der wird dies ererben, und ich werde sein Gott sein und er wird mein Sohn sein.

Reihe III: Jesaja 65,17-19 (20-22) 23-25 Ein neuer Himmel und eine neue Erde (Altes Testament)

(17) Denn siehe, ich will einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen, dass man der vorigen nicht mehr gedenken und sie nicht mehr zu Herzen nehmen wird. (18) Freuet euch und seid fröhlich immerdar über das, was ich schaffe. Denn siehe, ich erschaffe Jerusalem zur Wonne und sein Volk zur Freude, (19) und ich will fröhlich sein über Jerusalem und mich freuen über mein Volk.
Man soll in ihm nicht mehr hören die Stimme des Weinens noch die Stimme des Klagens.
[ (20) Es sollen keine Kinder mehr da sein, die nur einige Tage leben, oder Alte, die ihre Jahre nicht erfüllen, sondern als Knabe gilt, wer hundert Jahre alt stirbt, und wer die hundert Jahre nicht erreicht, gilt als verflucht. (21) Sie werden Häuser bauen und bewohnen, sie werden Weinberge pflanzen und ihre Früchte essen. (22) Sie sollen nicht bauen, was ein anderer bewohne, und nicht pflanzen, was ein anderer esse. Denn die Tage meines Volks werden sein wie die Tage eines Baumes, und ihrer Hände Werk werden meine Auserwählten genießen. ]
(23) Sie sollen nicht umsonst arbeiten und keine Kinder für einen frühen Tod zeugen; denn sie sind das Geschlecht der Gesegneten des HERRN, und ihre Nachkommen sind bei ihnen. (24) Und es soll geschehen: Ehe sie rufen, will ich antworten; wenn sie noch reden, will ich hören. (25) Wolf und Lamm sollen beieinander weiden; der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind, aber die Schlange muss Erde fressen. Man wird weder Bosheit noch Schaden tun auf meinem ganzen heiligen Berge, spricht der HERR.

Reihe IV: Markus 13,28-37 Seid wachsam

Jesus Christus spricht:
(28) »An dem Feigenbaum aber lernt ein Gleichnis: Wenn seine Zweige saftig werden und Blätter treiben, so wisst ihr, dass der Sommer nahe ist. (29) Ebenso auch, wenn ihr seht, dass dies geschieht, so wisst, dass er nahe vor der Tür ist. (30) Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschieht. (31) Himmel und Erde werden vergehen; meine Worte aber werden nicht vergehen. (32) Von jenem Tage aber oder der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater.
(33) Seht euch vor, wachet! Denn ihr wisst nicht, wann die Zeit da ist. (34) Es ist wie bei einem Menschen, der über Land zog und verließ sein Haus und gab seinen Knechten Vollmacht, einem jeden seine Arbeit, und gebot dem Türhüter, er sollte wachen: (35) So wacht nun; denn ihr wisst nicht, wann der Herr des Hauses kommt, ob am Abend oder zu Mitternacht oder um den Hahnenschrei oder am Morgen, (36) damit er euch nicht schlafend finde, wenn er plötzlich kommt. (37) Was ich aber euch sage, das sage ich allen: Wachet!«

Reihe V: 2. Petrus 3, (3-7) 8-13 Vom Warten auf Gottes Tag

[ (3) Ihr sollt vor allem wissen, dass in den letzten Tagen Spötter kommen werden, die ihren Spott treiben, ihren eigenen Begierden nachgehen (4) und sagen: Wo bleibt die Verheißung seines Kommens? Denn nachdem die Väter entschlafen sind, bleibt es alles, wie es von Anfang der Schöpfung gewesen ist. (5) Denn sie wollen nichts davon wissen, dass der Himmel vorzeiten auch war, dazu die Erde, die aus Wasser und durch Wasser Bestand hatte durch Gottes Wort; (6) dadurch wurde damals die Welt in der Sintflut vernichtet. (7) So werden auch jetzt Himmel und Erde durch dasselbe Wort aufgespart für das Feuer, bewahrt für den Tag des Gerichts und der Verdammnis der gottlosen Menschen. ]
(8) Eins aber sei euch nicht verborgen, ihr Lieben, dass ein Tag vor dem Herrn wie tausend Jahre ist und tausend Jahre wie ein Tag. (9) Der Herr verzögert nicht die Verheißung, wie es einige für eine Verzögerung halten; sondern er hat Geduld mit euch und will nicht, dass jemand verloren werde, sondern dass jedermann zur Buße finde. (10) Es wird aber des Herrn Tag kommen wie ein Dieb; dann werden die Himmel zergehen mit großem Krachen; die Elemente aber werden vor Hitze schmelzen, und die Erde und die Werke, die darauf sind, werden nicht mehr zu finden sein.
(11) Wenn nun das alles so zergehen wird, wie müsst ihr dann dastehen in heiligem Wandel und frommem Wesen, (12) die ihr das Kommen des Tages Gottes erwartet und ihm entgegeneilt, wenn die Himmel vom Feuer zergehen und die Elemente vor Hitze zerschmelzen. (13) Wir warten aber auf einen neuen Himmel und eine neue Erde nach seiner Verheißung, in denen Gerechtigkeit wohnt.

Reihe VI: Psalm 126 Der Herr erlöst seine Gefangenen 

(1) Ein Wallfahrtslied.
Wenn der HERR die Gefangenen Zions erlösen wird,
     so werden wir sein wie die Träumenden.
(2) Dann wird unser Mund voll Lachens
     und unsre Zunge voll Rühmens sein.
Da wird man sagen unter den Völkern:
     Der HERR hat Großes an ihnen getan!
(3) Der HERR hat Großes an uns getan;
     des sind wir fröhlich.
(4) HERR, bringe zurück unsre Gefangenen,
     wie du die Bäche wiederbringst im Südland.
(5) Die mit Tränen säen,
     werden mit Freuden ernten.
(6) Sie gehen hin und weinen
     und tragen guten Samen
und kommen mit Freuden
     und bringen ihre Garben.

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