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Der Fisch erinnert uns an Jesus Christus
Fisch-Steine für Nachbarn, Freunde, Mitmenschen
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Bild: K. Kautz, Hanau

Das Team des Kindergottesdienstes an der Johanneskirche hat sich in diesen Zeiten, in denen man sich nicht treffen darf, entschlosse, eine Aktion durchzuführen, die es schon in anderen Kirchengemeinde gibt:

Steine sollen mit einem Fisch bemalt und dann verschenkt werden.

Dazu gibt es eine Geschichte, denn viele werden sich fragen: Wieso sollen wir einen Fisch auf den Stein malen? 

Es gab eine Zeit vor fast 2000 Jahren, als schon einmal Menschen, die an Gott und Jesus Christus glaubten, keine Gottesdienste feiern durften. So ist es ja auch heute für uns, denn wir können uns gerade nicht zum Kindergottesdienst treffen.

Damals war es kein Virus, sondern der Kaiser von Rom. Der wollte sich nämlich als Gott verehren und anbeten lassen. Für die Christen war das unmöglich: Es gibt schließlich nur einen einzigen Gott. Deshalb wurden sie damals vom römischen Staat verfolgt. Sie durften sich nicht treffen und keine Gottesdienste feiern.

Aber die Christen waren ziemlich klug und hatten eine gute Idee: Sie hatten ein Geheimzeichen, mit dem sie sich gegenseitig zeigen konnten, wer an Jesus Christus glaubt. Ein Fisch! Denn die Anfangsbuchstaben des griechischen Wortes für Fisch ergeben nacheinander: »Jesus Christus, Gottes Sohn, (unser) Retter«.

Nur die Christen haben deshalb gewusst und verstanden: Wo das Bild von einem Fisch aufgemalt ist, da sind andere Christen. Die glauben auch an Gott. Da bin ich nicht alleine.

Deshalb soll dies auch in Hanau geschehen, eine Aufgabe zum Mimachen! Und das geht so:

  • Sucht Euch schöne Steine.
    Macht sie ein bisschen sauber – und malt einen Fisch drauf. Mit Farbe, die auch im Regen nicht verschwindet, also am besten mit Acrylstiften oder Lackfarbe, mit Eddings oder Nagellack.
     
  • Verteilt diese Fisch-Stein
    in Eurer Nachbarschaft hier in Hanau, vor Haustüren, an Straßenecken, an schönen Plätzen.

Wer so einen Fisch-Stein findet, der weiß: »Hurra! Jemand hat an mich gedacht«.

Der Fisch erinnert uns an Jesus Christus. Und der hat einmal zu seinen Freunden gesagt: »Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.« (Matthäus 18,20)

Wir können uns im Moment zwar nicht mehr gleichzeitig treffen. Aber wenn eine einen Fisch-Stein malt und verteilt und ein anderer ihn findet: Dann sind es trotzdem zwei, die in seinem Namen versammelt sind. Und dann ist Jesus Christus mitten unter uns. Damit wir das feiern und viele Gründe haben, uns zu freuen: Malt viele Fische und verteilt sie!

Wer mag, kann ein Foto machen vom Malen, Verteilen oder Finden oder einfach von den fertigen Fisch-Steinen – und die dann entweder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder direkt Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! hier. Das erste Foto ist schon fertig und oben zu bestaunen. 

Wenn ihr mehr Steine malt, als ihr verteilen könnt, dann bringt sie gerne zu mir, Pfarrerin Katrin Kautz ins Pfarrhaus Richard-Wagner-Str. 1, 63452 Hanau. Ich lege sie dann in ein Körbchen vor die Johanneskirche. Wir haben dort einen kleinen Tisch mit dem Gemeindebrief und Gebeten vor der Kirchentür aufgestellt, und beim Vorbeigehen können sich Menschen die Steine mitnehmen.

Viele Grüße, und wir freuen uns, wenn Ihr mitmachen wollt.

Euer
Kigoteam und Pfarrerin Katrin Kautz

 

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